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Am 26. Mai war die Privilegierte Scheibenschützengesellschaft zu Oschatz Ausrichter des Kreiskönigsadlerschießens im 25. Jubiläumsjahr des Sportschützenkreises Torgau-Oschatz. Dazu kamen zahlreiche Schützen der Region auf dem KK-Schießstand der PSSG bei bestem Sommerwetter zusammen.

An diesem Tag endete offiziell die einjährige Amtszeit des bisherigen Kreisadlerkönigs Sören Flach von der PSSG zu Oschatz. Der stellvertretende Kreisschützenmeister Martin Kühn übernahm die Königskette und übergab Sören Flach zur Erinnerung an seine Regentschaft das Königsabzeichen.
Den Regeln des Königsadlerschießens entsprechend mussten bei diesem Wettkampf die Krone, der Reichsapfel, das Zepter, der linke und rechte Flügel, der Stoß und schließlich der Rumpf des bunten Vogels abgeschossen werden. Jeder Sportler, der einen Teil des Königsadlers abschoss, erhielt die jeweilige Holztrophäe sowie das dazugehörige Abzeichen verliehen. Jeder Trophäenträger scheidet bis zum Schießen auf den Rumpf aus.
Die erste Trophäe, die Krone des Adlers, fiel kurz vor Zwölf Uhr, getroffen durch Frank Jähnigen mit dem 266. Schuss. Wenig später brachte der Vorjahressieger Sören Flach mit dem 502. Schuss den Reichsapfel zu Fall. Mit dem 559. Treffer sicherte sich Helmut Herudek den Stoß des Königsadlers. 30 Schüsse später verlor der Vogel sein Zepter durch Martin Kühn. In kurzer Abfolge schossen Jens Kühne den linken Flügel (728. Schuss) und Günther Ulrich-Leinau den rechten Flügel (739. Schuss) ab. Nun durften alle bisherigen Trophäenträger wieder in den Wettbewerb einsteigen. Um 15:14 Uhr traf Günther Blume von der Strehlaer Schützengilde den restlichen Rumpf des Vogels so, dass dieser zu Boden fiel. Damit stand nach insgesamt 808 Schüssen die Majestät des Jahres 2018 fest. Der Schützenkönig 2017 Sören Flach übergab seinem Nachfolger Günther Blume die silberne Königskette des Schützenkreises.
Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals allen Trophäenträgern, besonders aber dem neuen König Günther Blume, der sich nun im 25. Jubiläumsjahr des Schützenkreises Kreisadlerschützenkönig nennen darf. 




Parallel zum Adlerschießen fand das Schießen um die Ehrenscheibe „Beste 10“ statt. Dabei galt es, einen Schuss bestmöglich im Zentrum der Wettkampfscheibe zu platzieren. Geschossen wurde dabei mit einem KK-Gewehr, offene Visierung, auf die 50 Meter entfernte Wettkampfscheibe. Nach einem spannenden Ringen gewann schließlich Frank Jähnigen mit einer fast perfekten 10,8 und durfte die hölzerne Ehrenscheibe in Empfang nehmen.